BCG B@S Video-Challenge 2024
Teamprojekt im Wirtschafts-Leistungskurs zur Analyse von Porsche — mit Fokus auf Recherche, Videoproduktion, Kommunikation und gemeinsamer Umsetzung.
Jahr
2024
Unternehmen
Porsche AG
Art
Wettbewerbsprojekt
Status
Abgeschlossen
Im Jahr 2024 nahm ich gemeinsam mit einem Team an der BCG Businessplan and Strategy (B@S) Video-Challenge teil — einer bundesweiten Initiative der Boston Consulting Group, die Schülerinnen und Schüler einlädt, wirtschaftliche Fragestellungen medial aufzubereiten. Unser Beitrag entstand im Rahmen des Wirtschafts-Leistungskurses und analysierte das Unternehmen Porsche AG.
Das Projekt vereinte wirtschaftliche Analyse, strukturierte Teamarbeit und mediale Umsetzung — eine Kombination, die sowohl inhaltliche Tiefe als auch technische Kompetenz erforderte.
Projektablauf
Von der ersten Recherche bis zur Einreichung.
Recherche & Themenfindung
Auswahl Porsche AG, wirtschaftliche Vorabrecherche
Inhaltliche Analyse
Chancen, Risiken und Strategiebewertung zu Porsche
Videoplanung & Strukturierung
Drehbuch, Szenenplanung, Aufgabenverteilung im Team
Videodreh & Aufnahmen
Kameraarbeit, Tonaufnahme, mehrere Drehtage
Schnitt & Tonbearbeitung
Final Cut Pro X — Sequenz, Farbkorrektur, Audiomix
Review & Finalisierung
Iteratives Feedback, Überarbeitungen, Qualitätssicherung
Einreichung
Fristgerechte Abgabe des fertigen Beitrags
Ausgangslage und Ziel
Der Wettbewerb stellte Teams vor die Aufgabe, ein deutsches Unternehmen wirtschaftlich zu durchleuchten und die Kernergebnisse in einem professionell produzierten Kurzfilm zu präsentieren. Nach einer gemeinsamen Auswahlphase fiel die Entscheidung auf die Porsche AG — ein Unternehmen, das wirtschaftliche Stärke, globale Markenstrategie und technologischen Wandel auf eine Weise verbindet, die sich für eine differenzierte Analyse besonders eignet.
Ziel war es, aktuelle Chancen und Risiken des Unternehmens strukturiert aufzubereiten und so zu kommunizieren, dass das Ergebnis sowohl inhaltlich überzeugend als auch visuell ansprechend wirkt — ausgerichtet an den Anforderungen des Wettbewerbs und einem allgemeinen Publikum.
Meine Rolle im Projekt
Mein Schwerpunkt lag in der technischen Steuerung des Schnittprozesses und der Tonbearbeitung — in enger Verbindung mit inhaltlichen Beiträgen zur Wirtschaftsanalyse. Technik und Inhalt liefen dabei nicht getrennt: Die filmische Struktur entstand parallel zur analytischen Gliederung.
- Technische Steuerung des Schnittprozesses in Final Cut Pro X: Sequenzaufbau, Timing, Übergänge und Grafikintegration
- Tonbearbeitung: Lautstärkenanpassung, Hintergrundgeräuschreduktion, Synchronisation von Sprache und Bild
- Strukturbeitrag zur Wirtschaftsanalyse: Mitarbeit an der Gliederung der Porsche-Analyse, Auswahl der Kernaussagen und deren Übersetzung in eine filmische Erzählstruktur
- Teamkoordination: Moderation einzelner Abstimmungsrunden, Protokollierung von Feedback, Nachverfolgung offener Punkte bis zur Abgabe
- Qualitätssicherung vor Einreichung: Finaler Review von Bild, Ton und inhaltlicher Stringenz
Teamarbeit und Kommunikation
Die Zusammenarbeit basierte auf regelmäßigen Videokonferenzen, gemeinsam genutzten Dokumenten und klar strukturierten Aufgabenverteilungen. Abstimmungsrunden halfen dabei, inhaltlichen und technischen Fortschritt im Blick zu behalten — auch dann, wenn schulische Verpflichtungen die verfügbare Zeit einschränkten.
Innerhalb des Teams etablierte sich ein konstruktiver Feedback-Prozess: Rohschnitte wurden gemeinsam besprochen, Anmerkungen eingearbeitet und das Ergebnis Schritt für Schritt verbessert. Diese iterative Arbeitsweise trug maßgeblich zur Qualität des finalen Beitrags bei.
Technische Umsetzung
Der Schnittprozess erfolgte mit Final Cut Pro X. Die Postproduktion umfasste Farbkorrektur, Audiobearbeitung sowie die Integration von Grafiken und Textelementen, die den inhaltlichen Aufbau des Videos unterstützten.
Kameraeinstellungen, Lichtbedingungen und Tonaufnahmen wurden im Voraus gemeinsam geplant, um eine möglichst einheitliche Bildsprache zu erzielen. Die technische Vorbereitung war dabei ebenso Teil des Projekts wie die inhaltliche Recherche.
Herausforderungen und Lösungen
Der Produktionsprozess verlief nicht ohne Hürden. Wetterbedingungen erschwerten einzelne Drehtage, Tonprobleme machten Nachaufnahmen notwendig, und Zeitdruck durch schulische Verpflichtungen erforderte eine konsequente Priorisierung.
Das Team reagierte pragmatisch: Drehorte wurden kurzfristig angepasst, Abläufe neu geplant und technische Einschränkungen kreativ überbrückt. Die Fähigkeit zur spontanen Improvisation und zur ruhigen Neubewertung der Lage erwies sich als entscheidend — und rückblickend als einer der lehrreichsten Aspekte des gesamten Projekts.
Takeaway: Produktionsprobleme sind kein Zeichen von schlechter Planung — sie sind Teil jedes realen Projekts. Entscheidend ist, wie ein Team damit umgeht.
Learnings
- 1Schnitt und Ton entscheiden über Wirkung: Inhaltlich starke Aufnahmen verlieren durch schlechten Schnitt und schlechten Ton. Die technische Nachbearbeitung ist kein letzter Schritt — sie ist ein eigener Kompetenzschwerpunkt.
- 2Wirtschaftliche Analyse für breite Zielgruppen: Die Verdichtung komplexer Unternehmensdaten auf ein kurzes, verständliches Video erfordert eine andere Denkweise als eine Seminararbeit. Weglassen ist hier eine Kompetenz.
- 3Dezentrale Teamkoordination unter Zeitdruck: Klare Aufgabenverteilung und kurze Abstimmungsrunden sind in Projekten mit externen Fristen unersetzlich — improvisierten Ad-hoc-Prozessen deutlich überlegen.
- 4Iteratives Arbeiten statt perfekter Erstentwurf: Mehrere Schnitt-Feedbackrunden haben das Endresultat stärker verbessert als intensivere Einzelarbeit an einer Version.
- 5Technik und Wirtschaft gemeinsam denken: Das Projekt hat gezeigt, dass wirtschaftliche Tiefe und technische Umsetzungsqualität sich gegenseitig verstärken — wer beides versteht, bringt beides stärker ein.
Ergebnis und Bedeutung
Der fertige Videobeitrag wurde fristgerecht eingereicht. Für mich persönlich war die Teilnahme an der B@S Video-Challenge eine wertvolle Erfahrung — nicht zuletzt, weil das Projekt Fähigkeiten verknüpfte, die ich selten in dieser Kombination einsetze: wirtschaftliche Analyse, mediale Kommunikation und technische Umsetzung.
Diese Verbindung passt zu meiner allgemeinen Ausrichtung, Technologie und Wirtschaft als komplementäre Disziplinen zu verstehen — und beide gemeinsam produktiv einzusetzen.